HACK: Hey, du sexy Perverser. Ich habe eine Nachricht für dich ;)))

Hast Du auch eine E-Mail erhalten mit dem Titel: “Hey, du sexy Perverser. Ich habe eine Nachricht für dich ;)))” und wirst damit erpresst? Erfahre hier was dahinter steckt und ob Du wirklich gehackt wurdest!

Immer häufiger erreichen uns Meldungen von Verbrauchern die eine E-Mail erhalten haben in vom Absender gedroht wird. Er behauptet ein Hacker zu sein und in Dein Betriebssystem eingedrungen zu ein.

Hey, du sexy Perverser. Ich habe eine Nachricht für dich ;)))

Mit solchen Betreffzeilen wie “Hey, du sexy Perverser. Ich habe eine Nachricht für dich ;)))” wird man dazu verleitet die Mail überhaupt erst einmal zu öffnen und zu lesen. Was darin dann zu lesen ist schockiert aktuell einige Internetnutzer. Denn laut dem Versender wurde der eigene PC gehackt. Doch dies ist glücklicherweise nicht der Fall!

Inhalt der Mail

Beispiel

Ich bin der Software-Ingenieur, der sich in das Betriebssystem Ihres Gerätes gehackt hat.

Ich beobachte Sie nun schon seit Wochen.
Die Sache ist die, dass Sie durch die von Ihnen besuchte Website für Erwachsene mit Malware infiziert wurden.

Falls Sie damit nicht vertraut sind, erkläre ich es Ihnen.
Die Trojaner-Infektion gibt mir vollen Zugriff und Kontrolle über Ihren Computer oder jedes andere Gerät in Ihrem Netzwerk.
Das bedeutet, dass ich alles auf Ihrem Bildschirm sehen kann, meine Kamera und mein Mikrofon einschalten kann, aber Sie wissen nichts davon.

Ich hab auch Zugriff auf alle Ihre Kontakte, Daten aus sozialen Netzwerken und alle Ihre E-Mail-Kontakte.

Warum hat Ihr Antivirenprogramm keine Malware erkannt?
Antwort: Meine Malware verwendet einen Treiber, dessen Signaturen ich alle 4 Stunden aktualisiere, damit Ihr Antivirus unbemerkt bleibt.

Ich habe eine Aufnahme gemacht, die zeigt, wie Sie sich auf der linken Seite des Bildschirms befriedigen, und auf der rechten Seite sehen Sie das Video, das Sie sich angesehen haben.
Mit einem Klick kann ich dieses Video an alle Ihre Kontakte in den E-Mail und sozialen Netzwerken senden.
Ich kann auch den Zugriff auf alle Ihre E-Mails und Messaging Apps veröffentlichen, die Sie verwenden.

Wenn Sie dies verhindern wollen, dann: Senden Sie 0,018 BTC an meine Bitcoin-Wallet (wenn Sie nicht wissen, wie man das macht, dann googeln Sie es: “Bitcoin kaufen”)

Meine Bitcoin-Wallet: 1A6eKxo2V5dnSa91oK5NTSQJsBczm1VMNQ

Nachdem ich die Zahlung erhalten habe, werde ich das Video löschen und Sie werden nie wieder etwas von mir hören.
Ich gebe Ihnen 50 Stunden (mehr als zwei Tage) um zu bezahlen.
Ich habe einen Hinweis, dass Sie diese E-Mail gelesen haben und der Timer gestartet wurde, dass Sie sie geöffnet haben.

Versuchen Sie nicht, mir zu antworten. Es macht keinen Sinn (die Absenderadresse wird automatisch erstellt).
Irgendwo eine Beschwerde einzureichen, macht keinen Sinn, denn diese E-Mail kann nicht zurückverfolgt werden, und meine Bitcoin-Adresse auch nicht.
Ich mache keine Fehler.

Falls ich herausfinde, dass Sie diese Nachricht mit jemand anderem geteilt haben, wird das Video sofort verbreitet.

Viel Glück dabei.

Absender der Mail

Bei jedem Empfänger dieser Erpressung wird ein anderer Absender angezeigt. Dieser ist natürlich gefälscht und hilft einem tatsächlich nicht weiter den Erpresser zu ermitteln.

Was soll ich tun?

  • Zuerst einmal Ruhe bewahren.
  • NICHT BEZAHLEN
  • Nicht auf die Mail antworten – So erfährt der Absender, dass ihre Mailadresse aktiv ist
  • Dann ist es hilfreich derartige Mails hier bei Seitcheck.de zu melden. So können wir andere Verbraucher davor warnen.
  • Zusätzlich kannst Du die Bitcoin-Wallet bei BitcoinAbuse melden, damit dieser Wallet als illegal gewertet wird.
  • Nicht weiter auf die Mail reagieren

Wurde ich wirklich gehackt?

Eher unwahrscheinlich. Diese und ähnliche Erpresser E-Mails sind schon immer in Umlauf und eine beliebte Masche von Betrügern. Aus Angst vor peinlichen Situationen zahlen viele Nutzer stillschweigend an den Erpresser. Dies ist jedoch ein großer Fehler! Denn selbst wenn der Erpresser die Wahrheit sagt und etwas von Dir veröffentlichen könnte, dann wird er es nach dem ersten erfolgreichen Versuch womöglich erneut tun.

Wie kann ich mich schützen?

  • Nie bezahlen
  • Webcam Schutz kaufen (ab 4,- Euro bei Amazon)
  • Nie Links & Anhänge in Mails öffnen die komisch aussehen oder von unbekannten stammen
  • Derartige Mails nie beantworten
  • Derartige Mails bei Seitcheck.de melden
  • Ein Antivirenprogramm installieren
  • Sichere Passwörter verwenden (Passwortgenerator)
  • Passwörter regelmäßig ändern

Ich habe schon bezahlt

Den Erpresser zu bezahlen ist keine gute Idee. Dieser ist schwer bis gar nicht zu ermitteln. Das Geld ist also in jedem Fall weg. Und warum sollte er nach Erfolgreicher Erpressung nicht erneut eine Erpressung gegen Dich richten?

Du solltest in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten. Hierfür natürlich so viele Informationen wie möglich sammeln und der Anzeige beilegen. Du kannst sogar eine Online Anzeige erstatten.

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